Winterwandern im Harz

Winterwandern im Harz
Das Foto zeigt einen verschneiten Wanderweg im Oberharz während einer Winterwanderung.

Ob eiskalter Wind auf dem Brockenplateau, verschneite und geschützte Winterwanderwege in den Wäldern des Oberharzes oder einfach querfeldein durch das Harzvorland – unterschiedliche Höhenmeter in diesem Mittelgebirge eröffnen ganz verschiedene Tourmöglichkeiten beim Winterwandern im Harz. Beliebt sind die bekannten Strecken rund um Schierke, das Eckertal, die Wege rund um Torfhaus oder auch der Liebesbankweg im Oberharzer Ferienort Hahnenklee.

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Das Foto zeigt die Stabkirche Hahnenklee im Winter mit Schnee auf den Dächern
Die Stabkirche Hahnenklee romantisch in der Winterlandschaft.

Grundsätzlich gilt beim Winterwandern: je höher ein Ort gelegen ist, desto größer die Schneewahrscheinlichkeit. Mit Nebel und teilweise sehr glatten Stellen – sowohl auf den Straßen als auch auf den mitunter abschüssigen Wanderwegen – muss gerechnet werden. Dies gilt bis in den April hinein und somit für Zeiten, in denen man in den umgebenden Städten natürlich schon mit Sommerreifen unterwegs ist. Ein häufiges Bild im wirklich tiefsten Winter sind oft mutige Touristen in Sommerhalbschuhen auf eisglatten Wegen im Hochharz. Dass der Winterwanderspaß durch unpassendes Schuhwerk und Nässeschutz getrübt werden kann, muss unbedingt mit eingeplant werden. Besser sind hier gute richtige Wanderschuhe, wie man sie u.a. bei www.guggen-mountain.com bekommt.

Gleiches gilt für den Schutz der Loipen, die im Winter nicht betreten werden dürfen. Kennt man einige schöne Wanderstrecken vielleicht noch aus der Sommerzeit, gilt im Winter womöglich eine andere Route!

Das Foto zeigt einen Waldwanderweg bei Bad Grund im Harz. Der Wald ist durchzogen vom dichten Nebel.
Der Wanderweg bei Bad Grund

Obacht bei der Beschilderung und bei plötzlichen Witterungsänderungen

Nicht nur im Sommer kann sich das Wetter im Harz schlagartig ändern. Die hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit im Winter sorgt natürlich besonders im Winter für manchmal überraschenden Schneefall und Glätte. Dabei schneien gegebenenfalls auch die Schilder ein. Klug ist es, sich daher vorher die Wege genau anzusehen oder noch eine Karte mitzunehmen. Mit durchgängigem Mobilfunkempfang rechnet man lieber nicht. Ungetrübte Winterfreuden im Harz erleben Wanderer folglich vor allem mit einer guten Vorbereitung und mit regendichter Ausstattung. Hierzu empfiehlt sich ein Besuch u.a. bei Globetrotter

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Beliebtes Ausflugsziel: Torfhaus

Das Foto zeigt eine Beschildung für die Wegrichtung zum Torfhaus.
Das Torfhaus ist auch im Winter ein beliebtes Wanderziel.

Beliebt bei vielen Wanderern, vor allem zur Winterzeit, ist – neben dem mittlerweile immer recht vollen Oderteich – Torfhaus. Dort gibt es nicht nur ausreichend Parkplätze, gastronomische Angebote sowie öffentliche Toiletten, sondern zahlreiche beliebte und interessante Wanderwege. Der Goetheweg, der zu den bekanntesten Strecken hoch auf den Brocken zählt, liegt mit dem Hin- und Rückweg (Torfhaus – Brocken – Torfhaus) durch den Nationalpark bei knapp unter 18 km. Im Nationalpark Harz gibt es zahlreiche Auflagen zu beachten und an den schneereichen Wochenenden ist auf den Wanderwegen richtig viel los. Wem eine kleine Wanderung von etwa 4,5 km reicht, der kann den „Rundwanderweg Torfhaus“ wählen und eine abwechslungsreiche Landschaft samt einem Moorgebiet bestaunen. Ein goldener Mittelweg mit rund 12 km stellt die Wanderung Torfhaus – Oderteich – Torfhaus dar. Vorsicht jedoch bei schmelzendem Schnee: Die Wanderwege am Oderteich könnten überflutet sein. Das insgesamt recht gut beschilderte Wegenetz in der gesamten Gegend ist natürlich nicht nur für das Winterwandern ideal und dementsprechend beliebt!

Abseits der Pfade: Auf in den Oberharz

Tiefschnee im Oberharz

Wer keine so ausgeprägte touristische Infrastruktur benötigt, wird auf dem weit verzweigten Wanderstreckennetz rund um Lautenthal, Hahnenklee, Wildemann, Clausthal-Zellerfeld, Altenau oder Bad Grund sehr glücklich werden! Bevorzugt man stille und einsame Strecken z.B. entlang des Oberharzer Wasserregals mit seinen Gräben und Teichen, dann ist der Oberharz eine gute Wahl. Die genannten Orte haben den Vorteil, dass sie nicht weit voneinander entfernt sind und man somit die Winterwandertouren beliebig abkürzen oder erweitern kann. Fernab der Touristenströme den Harz im Winter zu entdecken, ist eine sehr spannende Angelegenheit. Außerdem gibt es überall ausreichend Wanderparkplätze, von denen abwechslungsreiche Pfade tief in die verschneiten Harzer Wälder führen!

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Lisa
Unterwegs im Harz zu Lost Places, in der Natur und vor allem mit Hund.

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